Lynn A. Neißner

 

Drummer

 

Es war einmal vor langer, langer, Zeit da lebte in einem kleinen Dorf hinter dem großen Wald ein ............!

-Nein, nein keine Angst so geht’s nicht weiter!

Es hat alles gaaanz anders angefangen, es ereignete sich wie folgt:

 

Wir schreiben das Jahr 1989 und wir feierten meine „Entlassung aus dem biblischen Unterricht" (Konfirmation im kirchl. Sinne), als ich so bei einem Anspiel im Hintergrund Dr. Stein von Helloween laufen ließ, na ja nur für kurze Zeit, -leider (die haben sowieso schon alle geguckt als ob Ihnen der Teufel selbst begegnet wäre).
Seit diesem Zeitpunkt interessierte ich mich mehr und mehr für Metal. Anfangs hatte ich nur eine Kassette, voll mit Death und Trash, so aus dem Radio aufgenommene Tracks, keine Ahnung von welchen Bands –Hauptsache Metal! In der Schule war damals gerade Guns ´n Roses, Metallica, ACDC und Maiden „in" gewesen. Klar das man sich davor nicht verschließen konnte, obgleich mir nicht alles gefiel was da so auf den Klassenfahrten aus dem Äther kam!!! Grund genug mich  in der Whitemetal-Szene ein wenig mehr umzuschauen, da wären Stryper (die´s ja leider nicht mehr gibt), Bloodgood (ebenso), Seventh Avenue, Lightmare, .... -viel mehr Bands habe ich bisher noch nicht kennen gelernt, man könnte sagen es gibt halt leider viel mehr Bands aus der säkularen Szene die es halt richtig zu was gebracht haben. (einfach bekannter zu werden und bei einem „fetten" Label sein zu dürfen!)

Bis heute hat sich mein Musikgeschmack grundlegend geändert, ich bewege mich in sehr unterschiedlichen Musikstilen, obwohl ich die schnellen melodisch hohen Gesangparts liebe (wie bei Rhapsody, Gammaray oder Nightwish), möchte ich die atmosphärischen und meist düsteren Gesangsstrukturen nicht missen, kurz gesagt Death, Gothic, (Black), Speed, True bzw. Power-Metal is schon das, was meine CD Türme so ziert!

Um so mehr freue ich mich, dass Gott mir die Möglichkeit gegeben hat in einer Band spielen zu dürfen, die versucht diese Musikstile ineinander zu vermischen. Es ist klar, dass es oft dann Streit gibt, wenn gewisse Leute einfach nicht das Empfinden für einen bestimmten Part in einem Lied entwickeln können, bzw. anhand ihrer Musikeinstellung, die ja jedem frei gestellt ist, das Lied in ihrem Ermessen gestalten wollen. –Fazit: die Band Ancient Prophecy streitet manchmal Stundenlang über einen lächerlichen Akkord / Ton, der Gitarren bzw. einer Gesangsmelodie, oder der Spielweise des Schlagzeugs und verliert dabei oft den roten Faden, bzw. schießt am Ziel vorbei.

Am Ziel vorbeischießen kann man auch sehr leicht als „White-Metal" Band, wenn man den Auftrag, den Gott jedem Christen gegeben hat, "all zu sehr" bzw. fast schon fanatisch verfolgt. Man muss sich immer im Klaren sein das man seine Zuhörer nicht mit der Bibel erschlagen sollte oder mit dem Schwert wachprügeln, sondern vielmehr anregen, mal über das Gesungene nachzudenken, gewissermaßen als Gedankenanstoß –nicht als Zwangsevangelisierung, wie z.B. bei den Kreuzzügen: „glaub oder stirb"!

Auch wenn nicht alles immer so glatt läuft, oder gar total traurig ist, so das man sich doch gleich die Kugel geben könnte, haben mir persönlich, Gottes verheißungsvolle Zusagen (seine Ancient Prophecies), die man zu „Hauf" in seinem Wort finden kann oft aus meiner noch so schwierigen Situation herausgeholfen, besser gesagt ich habe einfach versucht auf seinen Plan zu vertrauen und Ihm von meinen Problemen erzählt.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz besonders bei Gott bedanken, dass er A.P. ins Leben gerufen hat, es ist eine ehrenvolle Aufgabe Gottes Wort, mit dieser Art von Musik (Metal) allen weiter zu sagen. –Danke!!!

 

Ich würde mich über Post von euch sehr freuen

God bless you!

L.A.Neissner@gmx.de

 

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